December 6, 2016

Beziehungs-Überlebenstipps: dating a non-vegan!




Es ist eh schon hart genug die große Liebe zu finden. Dann ist sie da, DIE perfekte Beziehung, es passt alles, bis auf eines: du bist Veganer... & der andere nicht so. 

Man investiert so viel Zeit und Energie in eine Beziehung, da darf man nicht alles auf ein winziges Detail abstellen. Man muss die Essgewohnheiten des anderen akzeptieren, damit die Beziehung wachsen kann. Ich kenne viele, die sich als Veganer nur einen Partner vorstellen können, der sich auch vegan ernährt. Ist ja nichts dabei, aber da wird doch die Auswahl geringer.. ;) und bei einigen anderen passiert's und sie leben mit einem Omnivore zusammen. 

Ganz klar, ich möchte hier nicht den Beziehungsratgeber spielen - ich bin aber in genau dieser Situation und anfangs war's echt nicht ganz so leicht, denn ich bin Veganerin geworden nachdem wir schon fast 1 Jahr zusammen waren. Ich wollte von da an bloß, dass meine Entscheidung respektiert wird und brauchte Unterstützung in dem was ich mache. Ich weiß, dass meine Tipps jeder anders sehen wird, sie sind schwieriger oder leichter zu erfüllen oder für den einen oder anderen vielleicht einfach nur absurd. 


1. Restaurant-Menüs vorher online checken.


Auswärts essen war anfangs wirklich schwierig! Die Auswahl an veganen Speisen ist nicht gerade groß, manchmal gibt's gar nichts und dann muss man nachfragen. Ich hatte immer Panik davor, dass ich im Restaurant als der "schwierige Veganer" abgestempelt werde, der dieses und jenes nicht isst, weil da ein Schluck Sahne oder etwas Butter drin ist. JA! Natürlich will ich nicht, dass sowas in meinem Essen drin ist. Es muss für beide was auf der Karte stehen mit dem sie zufrieden sind. Ich kann mich an Restaurantbesuche erinnern, bei denen ich gar nichts gegessen hab, weil sie nichts Veganes hatten und ich dann nur sauer da saß und die vorher so gute Stimmung zu nichts machte....macht das ja nicht!! Also, vorher anrufen und sich ankündigen oder das Menü online durchschauen :)


2. Veganes Essen als Basis.

Wann auch immer ihr zusammen kocht - nehmt etwas Veganes als Basis! Egal ob Gemüsebrühe statt Rinderbrühe, Soßen mit Cashewbutter, Pasta...wenn man das Essen aufgeteilt hat, kann der Partner im Nachhinein immer noch das Stück Fleisch oder Käse dazu geben. So kann er/sie die Freiheit für seine/ihre Essgewohnheiten und Vorlieben genießen. 
Wir machen das immer so und es klappt prima. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich mit einem gelernten Koch zusammen bin, der super gerne zuhause kocht? Und er ist Produktentwickler von NENI...er weiß, was gut schmeckt ;)


3. Und dann waren da noch die Veganer-Witze

Lach mit deinem Partner! Außer die Witze fallen zu oft oder es gibt immer wieder Sticheleien. Dann drüber reden und sagen, dass es nicht in Ordnung ist. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn der andere nicht sieht, dass sowas weh tut. 

Went there, done that. 


4. Grenzen setzen.

Wohnt ihr zusammen oder habt es vor zusammen zu ziehen? Dann legt Grundregeln für die Küche fest. Wird der Kühlschrank in vegane/nicht vegane Lebensmittel unterteilt? Wirst du auch tierische Lebensmittel für deinen Partner zubereiten? Wo wird Fleisch verarbeitet, welche Messer, Schneidebretter werden für was verwendet. Vielleicht wollt ihr sogar eine fleischfreie Küche. 


5. Nimm nicht alles persönlich.

Wenn man alle anderen Punkte blöd findet - diesen hier sollte man einhalten. Was kannst du denn tun, wenn der andere einen Burger oder ein Steak isst und du vor deinem Tofu Curry sitzt. Ihm Statistiken und Informationen über Fleischkonsum und und und an den Kopf werfen und jedes Mal darauf hoffen, dass er auf die andere Seite wechselt? So ein Verhalten kann einen Riss in die Beziehung bringen und sie im schlimmsten Fall beenden. Show a little respect! Denk einfach dran, dass du deinen Weg gefunden hast. Er oder sie wird ihn vielleicht auch finden. Und wenn nicht, dann ist es so. Denn es ist nicht deine Aufgabe den Partner zu ändern. Er wird sein Essverhalten nicht ändern und sich an dich anpassen - genauso wirst du es ja umgekehrt auch nicht machen.

Das bedeutet aber nicht, man soll sein Leben und die Dinge, die einem wichtig sind außen vor lassen. Wenn dich dein Partner liebt, wird er deiner Einstellung über Veganismus offen gegenüberstehen und sie respektieren. 

xx C

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